Am 24. 10. ist hier in Sambia der Tag der Unabhängigkeit.
Schon seit Tagen haben die Mädels davon geredet, und dass da ordentlich
gefeiert wird. Da ich noch nie bei einer Unabhängigkeitsfeier war, und ich
deswegen nicht weiß wie man sowas feiert, war ich sehr froh dass am Abend davor
ein Mädchen zu mir gesagt hat, wir können zusammen hin gehen. Da die Feier
nämlich in der Stadt stattfindet.
Am nächsten Tag bin ich extra früh aufgestanden um ja pünktlich zu sein, aber als ich dann am vereinbarten Treffpunkt war, war kein Mensch da. Ich hab dann ein paar andere Mädels getroffen, die mir versichert haben, dass das Mädchen schon weg ist (im nachhinein hab ich dann erfahren dass sie noch gar nicht weg war, sondern noch geschlafen hat :D). Aber ich hab dann andere Mädels gefunden die mich mitgenommen haben.
Am nächsten Tag bin ich extra früh aufgestanden um ja pünktlich zu sein, aber als ich dann am vereinbarten Treffpunkt war, war kein Mensch da. Ich hab dann ein paar andere Mädels getroffen, die mir versichert haben, dass das Mädchen schon weg ist (im nachhinein hab ich dann erfahren dass sie noch gar nicht weg war, sondern noch geschlafen hat :D). Aber ich hab dann andere Mädels gefunden die mich mitgenommen haben.
Wir sind zuerst zu dem Platz gegangen auf dem ein Aufmarsch stattfinden
soll, aber es hat noch nicht angefangen. Da die Mädels nicht nur rumstehen
wollten, haben sie kurzer Hand beschlossen mir ihre Schule zu zeigen. Obwohl
Feiertag war, ist mir aufgefallen, dass manche Geschäfte ganz normal offen
hatten.
Nach einem weiteren Spaziergang sind wir bei der Schule gewesen. Ich hab die Mädels gefragt ob es in Ordnung ist dass wir einfach so in die Schule gehen, und sie haben mich ganz verwundert angeschaut und gemeint natürlich das ist unsere Schule. Sie haben mir dann voller Freude ihre Klassenräume gezeigt. Da diese keine Türen haben konnten wir einfach so problemlos rein spazieren.
Nach einem weiteren Spaziergang sind wir bei der Schule gewesen. Ich hab die Mädels gefragt ob es in Ordnung ist dass wir einfach so in die Schule gehen, und sie haben mich ganz verwundert angeschaut und gemeint natürlich das ist unsere Schule. Sie haben mir dann voller Freude ihre Klassenräume gezeigt. Da diese keine Türen haben konnten wir einfach so problemlos rein spazieren.
Um diese Zeit war es schon recht heiß, deswegen haben wir
von dem Brunnen am Schulgelände noch etwas getrunken, bevor wir wieder den
ganzen Weg zurück gehen konnten. Auf der Straße hat man schon ganz viele Leute
gesehen mit Gewand in den Farben Grün, Rot, Schwarz und Gelb, die Farben der
Landesflagge. Da die Mädels mir nicht sagen konnten um wie viel Uhr der
Aufmarsch stattfindet, wusste ich nicht ob wir schon zu spät sind oder ob es
noch nicht angefangen hat. Aber nach kurzem Warten ging es dann los. Es waren
Gruppen vom Militär, Schulen, Karateverein, Blasmusik,… die durch die Straßen
gezogen sind, bis sie sich auf einem Platz versammelt haben. Nach dem die alle ihre
Plätze eingenommen haben, haben verschiedene Gruppen, Tänze und alles Mögliche
vorgeführt. Wir sind den ganzen Vormittag dort geblieben, allerdings war ich
dann schon recht froh wieder gehen zu können, weil es echt heiß und staubig
war.
Auf dieser Veranstaltung hab ich mich, um ehrlich zu sein wirklich wie ein Tier im Tiergarten gefühlt, so viele Köpfe die sich zu mir um gedreht haben und verwundert geschaut haben. Ein Muzungu (Weißer). Ich hatte auch ein lustiges Erlebnis mit einem Mädchen welches zu mir gesagt hat dass ich doch bitte ihre kleine Schwester begrüßen soll, allerdings hat die Kleine echt Angst vor mir gehabt. Am Abend nach dem Abendessen wurde dann noch im Projekt gefeiert. Alle haben sich besonders herausgeputzt und jeder der wollte konnte etwas singen oder tanzen und es gab Kuchen, Popcorn, Eis… Danach wollte ich schlafen gehen und musste feststellen dass ich den Tag über zu viel in der Sonne war und meinen ersten Sonnenbrand habe.
Auf dieser Veranstaltung hab ich mich, um ehrlich zu sein wirklich wie ein Tier im Tiergarten gefühlt, so viele Köpfe die sich zu mir um gedreht haben und verwundert geschaut haben. Ein Muzungu (Weißer). Ich hatte auch ein lustiges Erlebnis mit einem Mädchen welches zu mir gesagt hat dass ich doch bitte ihre kleine Schwester begrüßen soll, allerdings hat die Kleine echt Angst vor mir gehabt. Am Abend nach dem Abendessen wurde dann noch im Projekt gefeiert. Alle haben sich besonders herausgeputzt und jeder der wollte konnte etwas singen oder tanzen und es gab Kuchen, Popcorn, Eis… Danach wollte ich schlafen gehen und musste feststellen dass ich den Tag über zu viel in der Sonne war und meinen ersten Sonnenbrand habe.
Am nächsten Tag war mein Geburtstag. Ich hab schon in den
letzten Wochen immer mal wieder gesagt dass ich Geburtstag habe, aber ich war
mir nicht sicher ob sich jemand daran erinnern wird. Da es Sonntag war musste
ich früh aufstehen, weil wir immer zusammen in die Kirche gehen. Wo ich den
ersten Schritt aus dem Haus gemacht habe, hat mich schon eines von den Mädels
begrüßt und mir gratuliert, also war ich beruhigt, es wissen manche dass mein
Geburtstag ist :D. Da es momentan nur ein Auto gibt, fahren wir auf zwei
Partien zur Messe (auch wenn jedes Mal so viele Leute wie möglich ins Auto
gequetscht werden). Ich war bei der zweiten Partie dabei, und in der Wartezeit
haben mir die Mädels Geburtstagslieder vorgesungen.
Nach der Messe war dann Mittagessen, in unserem neuen Shelter (eine Art Hütte), welcher genau zu meinem Geburtstag fertig geworden ist. Danach habe ich einen Geburtstagskuchen bekommen und es gab eine regionale Spezialität zum Trinken, allerdings hab ich den Namen noch nicht herausgefunden :D. Es konnte wieder jeder der wollte etwas für mich singen. Das hat mich wirklich sehr gefreut. Den ganzen Tag über haben mir Leute gratuliert, auch beim Oratorium hab ich ein Geburtstagslied vorgesungen bekommen. Ich wurde ganz oft gefragt wie alt ich jetzt eigentlich bin und ob meine Eltern mir eh gratuliert haben.
Am Sonntagabend ist immer so ca. eine Stunde lang 'Adoration' wo alle in der Kapelle zusammen kommen und gemeinsam singen, beten,... Diesmal haben sie die Adoration mir gewidmet, was mich wirklich sehr berührt hat.
Weil mich so viele von euch gefragt haben: Ja ich hatte einen schönen Geburtstag.
Nach der Messe war dann Mittagessen, in unserem neuen Shelter (eine Art Hütte), welcher genau zu meinem Geburtstag fertig geworden ist. Danach habe ich einen Geburtstagskuchen bekommen und es gab eine regionale Spezialität zum Trinken, allerdings hab ich den Namen noch nicht herausgefunden :D. Es konnte wieder jeder der wollte etwas für mich singen. Das hat mich wirklich sehr gefreut. Den ganzen Tag über haben mir Leute gratuliert, auch beim Oratorium hab ich ein Geburtstagslied vorgesungen bekommen. Ich wurde ganz oft gefragt wie alt ich jetzt eigentlich bin und ob meine Eltern mir eh gratuliert haben.
Am Sonntagabend ist immer so ca. eine Stunde lang 'Adoration' wo alle in der Kapelle zusammen kommen und gemeinsam singen, beten,... Diesmal haben sie die Adoration mir gewidmet, was mich wirklich sehr berührt hat.
Weil mich so viele von euch gefragt haben: Ja ich hatte einen schönen Geburtstag.